Mächtig ins Zeug gelegt haben sich mehrere Klassen des Oberhausener Sophie-Scholl-Gymnasiums für unser Gambia-Projekt. Zum bevorstehenden Schuljahresabschluss bedankte sich die Einrichtung um Schulleiter  Dr. Andre Remy und Verbindungslehrerin Stephanie Vogel bei ihren Schülerinnen und Schülern für ihr außergewöhnliches Engagement.
Die Kinder und Jugendlichen des „Sophie Scholl“ haben über Spendenläufe, Verkaufsaktionen und weitere Einsätze bemerkenswerte Einzelbeträge erlöst, die in den vergangenen drei Jahren zu dem gewaltigen Spendenaufkommen von 20.800 Euro geführt haben.
Mit dieser imposanten Summe wurden in unserem Kinderdorf drei Zisternen mit einem Fassungsvolumen von 40.000 Litern gebaut. In den Behältern fangen wir Regenwasser auf, um in der sechsmonatigen Trockenzeit mit dem „Segen von oben“ unseren Schulgarten und unsere Grünanlagen zu bewässern. Mit diesem nachhaltigen Projekt schonen wir das Grundwasser. Der sinkende Grundwasserspiegel ist in der gesamten Sahel-Zone ein akutes Problem, das in den nächsten Jahren noch an Tempo zulegen dürfte. Deshalb ist Gegensteuern angesagt.
Unser Vorsitzender Wolfgang Gerrits berichtete auf der Veranstaltung in Wort und Bild über die Umsetzung des von der Oberhausener Schule angestoßenen und finanzierten Regenwasser-Projektes. Die Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums werden sich auch künftig für unser Kinderdorf Bottrop in Gambia einsetzen. Um den Bau weiterer Zisternen zu ermöglich und einen wesentlichen Beitrag zu leisten, Umwelt schonend in einem der ärmsten Länder Akzente zu setzen.

Fotos: Elias Andre/ Instagram: @illya.andr

Sophie-Scholl-SchülerInnen sammeln Spenden in Höhe von 20 800 Euro

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