Schutzmasken fürs Kinderdorf

Lasst uns helfen! Gambia braucht dringend Schutzmasken. Das Corona-Virus kennt keine Grenzen, also muss Hilfe grenzenlos sein. Wir sind gefordert. Das kleine Land an der westafrikanischen  Küste benötigt dringend Unterstützung. Ansonsten droht eine Katastrophe!

Jeder Euro zählt. Die Herstellung einer Maske in Gambia kostet etwa so viel. Wir sammeln Spenden, die wir zweckgebunden für die Anfertigung von Masken für unsere Kinder und Mitarbeiter im Kinderdorf Bottrop und deren Familien weitergeben. Machen Sie mit! Helfen Sie den Menschen!

Gambia schottet sich ab. Die Angst vor einer Verbreitung  des Corona-Virus ist groß. Erst jüngst hat der gambische Präsident Barrow die Ausgangssperre um weitere drei Wochen verlängert. Die wenigsten halten sich dran. Weil sie keine Wahl haben. „Letztendlich ist ein lockdown in Gambia eine Entscheidung zwischen etwas zu essen haben oder eben nicht“,  macht die seit 17 Jahren in Gambia aktive ASB-Klinik deutlich.

In den engen Gassen der Märkte sind Abstandsregeln beim besten Willen nicht einzuhalten. Es wimmelt vor Menschen. Wie eh und je. Ein Brutplatz für Covid 19 . Einen Mund- und Nasenschutz tragen nur wenige. Die Erklärung ist so simpel wie ernüchternd: Eine Maske können sich die meisten Menschen nicht leisten. Viele haben ihren Job verloren und stehen ohne Einkommen da.

Ihre Hilfe kommt zu 100 Prozent an. Verwaltungskosten entstehen nicht. Kindergartenleiter Pa Arona Jagana wird die Masken vor Ort in der Provinzhauptstadt Brikama nähen lassen und den Mund-/Nasenschutz an unsere Kinder und Angestellten sowie deren Familien verteilen.

Unter dem Stichwort „Masken“ zahlen Sie bitte Ihre zweckgebundene Spende auf unser Vereinskonto bei der Sparkasse Bottrop, IBAN: DE 46 4245 1220 0000 0083 83. 

Kindergarten seit Wochen geschlossen

Seit März ist unser Kindergarten im „Kinderdorf Bottrop“ geschlossen. Wie an allen schulischen und vorschulischen Einrichtungen in Gambia hat Corona den Lehrbetrieb zum Erliegen gebracht. Die knapp 300 Bottroper Kinder bleiben bei ihren Familien zu Hause.  Zweimal in der Woche kommen die zwölf im Kinderdorf angestellten Erzieherinnen und Erzieher aufs Gelände, stimmen sich mit ihrem Leiter Pa Arona Jagana ab und besuchen ihre Schützlinge zu Hause. Dabei nehmen sie weite Wege in entlegene Dörfer in Kauf und überraschen die Kleinen mit Spielsachen, die Projektpaten im März als Geschenk mitgebracht hatten.

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Während der Corona-Zeit ist unsere Anlage nicht verwaist, wie man vermuten könnte. Die Hilfskräfte sind alle an Bord. Schließlich gibt es auch abseits des Kindergarten-Betriebes eine Menge zu tun. Die Mitarbeiter müssen das im Frühjahr gerodete Gelände neu gestalten, Wege und Beete anlegen sowie Sträucher pflanzen. Der große Spielplatz wird ausgebaut, neue Spielflächen für die Jüngsten angelegt, Spielgeräte repariert. Komplett fertiggestellt wurde inzwischen ein Gebäude, das künftig als Lager genutzt wird.

Der im April abgesagte Containertransport nach Gambia soll im Herbst nachgeholt werden – wenn das Corona-Virus ein Beladen des 40-Fuß-Behälters zulässt. Jede Menge Schulmöbel, Lernmaterial, Spielzeug, Erste-Hilfe-Artikel und vieles mehr warten darauf, nach Gambia zum Kinderdorf verschickt zu werden.  Bis dahin, so hoffen wir, werden unsere Hauptakteure, die Kinder, unsere Anlage wieder mit Leben füllen.