Hilfslieferung ist auf dem Weg

An zwei Tagen wurde kräftig in die Hände gespuckt, dann war's geschafft: Der nächste 40-Fuß-Seecontainer war gepackt und konnte auf die Reise nach Gambia geschickt werden. Anfang November werden die Hilfsgüter im "Kinderdorf Bottrop" in Brikama ankommen.

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Nicht ohne Tücken verlief die Aktion am Wochenende. An der Grundschule Welheim mussten zunächst gut erhaltene Schulmöbel verladen und zum Container-Standort nach Dinslaken gebracht werden. Da der Lkw jedoch nicht, wie geplant, bis zum Zwischenlager vorfahren konnte, musste er auf dem Schulhof parken. Die Konsequenz für die Helfer: Sie mussten die Möbel über einen 2,20 Meter hohen Zaun wuchten und auf ihrem Weg zum Lkw eine Böschung überwinden, um das von der Spedition Zibret kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzezg beladen zu können.

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Umso glatter ging am nächsten Morgen die Containeraktion am Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken über die Bühne. Etwa 60 Helfer, darunter 40 Schülerinnen und Schüler der Einrichtung sowie des Vestischen Gymnasium Kirchhellen, schleppten Kisten, Kästen und Kartons mit gespendeten Hilfsgütern. Neben Spielzeug, Verbandsmaterial und Kinderkleidung wurden jede Menge Werkzeug und Kleinmaschinen, Gartengeräte, gut erhaltene Computer, Fahrräder, Rollstühle und vieles mehr auf den Weg gebracht.

Spediteur Günter Meyer legte erneut selbst Hand an und leistete seinen ganz persönlichen Beitrag für unser Projekt. Auch diesmal verblüffte er die staunenden Helfer mit seinen Packkünsten und Hochstapeleien.

Nach etwas mehr als drei Stunden harter Maloche wurden die Containertüren geschlossen und verplombt und der Hilfstransport machte sich zunächst auf den Weg nach Duisburg. Von Antwerpen aus nimmt die Fracht in ein  paar Tagen Kurs auf die gambische Hauptstadt Banjul.