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Stammtisch abgesagt

Wir sagen den für Dienstag geplanten Stammtisch wegen der jüngsten Corona-Entwicklung ab. Wenn die Fallzahlen es zulassen, freuen wir uns auf ein Wiedersehen am 17. November.
Macht's gut und bleibt vor allem gesund

Oktober-Stammtisch

Zu unserem nächsten Stammtisch treffen wir uns am Dienstag, 20. Oktober, im Brauhaus Kirchhellen am Kirchhellener Ring. Neben Projekt-Paten und Sponsoren sind alle an unserer Hilfseinrichtung interessierte Personen herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Kindergarten vor Wiedereröffnung

Sieben Monate hatte die Corona-Pandemie unseren Kindergarten schachmatt gesetzt. Nun nimmt er am 28. Oktober wieder seinen Betrieb auf. Das hat das Schulministerium bekannt gegeben. Das Bildungsministerium hat bereits die Desinfektion aller Schulen und Kindergärten durch Mitarbeiter des Roten Kreuzes veranlasst.

 


Schüler und Politikerin spenden Geld

400 Euro überließen Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in Dinslaken ihrer Gambia AG an der Schule. Unser Vorsitzender Wolfgang Gerrits nahm die willkommene Spende entgegen und bedankte sich bei den Jugendlichen für die Weitergabe des Geldes.

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Der hübsche Batzen wird für den Unterhalt des Schulbusses eingesetzt, der mit Hilfe der Dinslakener Einrichtung vor einem Jahr angeschafft und nach Gambia verschifft wurde. Seitdem transportiert das Fahrzeug unsere Kinder aus weiter entlegenen Dörfern  zum Kindergarten und bringt sie nach dem Kindergarten-Besuch wieder nach Hause. Das Otto-Hahn-Gymnasium wird auch in den nächsten Jahren über diverse Aktionen den Unterhalt des Busses finanzieren. Die nächsten größeren Einnahmen erhoffen sich die Verbindungslehrer Nina Hebisch und Sebastian Steinzen vom Weihnachtsbaumverkauf an der Schule im Dezember.

Gleich 1.000 Euro spendete das langjährige Bottroper Ratsmitglied Renate Palberg unserer Einrichtung. Die engagierte Sozialpolitikerin feierte in diesem Jahr nicht nur ihren 80. Geburtstag, sondern verabschiedete sich nach 30 Jahren auch aus der Kommunalpolitik. Auf der Sportanlage von Blau-Weiß Fuhlenbrock, deren 2. Vorsitzende sie ist, richtete die SPD-Politikerin eine große Feier aus, verzichtete auf Präsente und bat um eine Spende für unsere Gambia-Einrichtung. Nun überreichte sie das Geld unseren Vorstandsmitgliedern Heike Richters und Wolfgang Gerrits. 

Hilfslieferung ist auf dem Weg

An zwei Tagen wurde kräftig in die Hände gespuckt, dann war's geschafft: Der nächste 40-Fuß-Seecontainer war gepackt und konnte auf die Reise nach Gambia geschickt werden. Anfang November werden die Hilfsgüter im "Kinderdorf Bottrop" in Brikama ankommen.

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Nicht ohne Tücken verlief die Aktion am Wochenende. An der Grundschule Welheim mussten zunächst gut erhaltene Schulmöbel verladen und zum Container-Standort nach Dinslaken gebracht werden. Da der Lkw jedoch nicht, wie geplant, bis zum Zwischenlager vorfahren konnte, musste er auf dem Schulhof parken. Die Konsequenz für die Helfer: Sie mussten die Möbel über einen 2,20 Meter hohen Zaun wuchten und auf ihrem Weg zum Lkw eine Böschung überwinden, um das von der Spedition Zibret kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzezg beladen zu können.

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Umso glatter ging am nächsten Morgen die Containeraktion am Otto-Hahn-Gymnasium in Dinslaken über die Bühne. Etwa 60 Helfer, darunter 40 Schülerinnen und Schüler der Einrichtung sowie des Vestischen Gymnasium Kirchhellen, schleppten Kisten, Kästen und Kartons mit gespendeten Hilfsgütern. Neben Spielzeug, Verbandsmaterial und Kinderkleidung wurden jede Menge Werkzeug und Kleinmaschinen, Gartengeräte, gut erhaltene Computer, Fahrräder, Rollstühle und vieles mehr auf den Weg gebracht.

Spediteur Günter Meyer legte erneut selbst Hand an und leistete seinen ganz persönlichen Beitrag für unser Projekt. Auch diesmal verblüffte er die staunenden Helfer mit seinen Packkünsten und Hochstapeleien.

Nach etwas mehr als drei Stunden harter Maloche wurden die Containertüren geschlossen und verplombt und der Hilfstransport machte sich zunächst auf den Weg nach Duisburg. Von Antwerpen aus nimmt die Fracht in ein  paar Tagen Kurs auf die gambische Hauptstadt Banjul.

Reis als Ersatz für fehlende Schulspeisung

Corona hat unsere Anlage in Gambia "schachmatt" gesetzt. Seit Mitte März findet kein Kindergartenbetrieb statt. Im gesamten Land sind Schulen und Vorschul-Einrichtungen geschlossen. Ob in absehbarer Zeit der Schulbetreib wieder aufgenommen werden kann, ist eher unwahrscheinlich. Die Corona-Fälle in Gambia häufen sich. Offiziell gehen die Behörden von 108 Todesfällen bei rund 3.500 Infektionen aus (Stand Mitte September 2020). Doch diese Zahlen sind trügerisch, spiegeln wohl nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fallzahlen. Die Dunkelziffer dürfte extrem hoch sein.

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Der Bottroper Vorstand hat nicht nur dafür gesorgt, dass Kinder und Mitarbeiter mit Schutzmasken ausgerüstet wurden, sondern allen 31 Beschäftigten wurde eine Arbeitsplatz-Garantie ausgesprochen. Niemand muss Sorge haben, dass er in Corona-Zeiten seinen Job verliert oder auf Lohn bzw. Gehalt verzichten muss.

Da die tägliche Schulspeisung entfällt, haben wir uns ferner entschlossen, allen 300 Kindergartenkindern monatlich eine 10-Kilo-Reis-Ration zukommen zu lassen. Mit großem Hallo wurden die Säcke bei der ersten Ausgabe Anfang September in Empfang genommen. Die finanziellen Aufwendungen sind zwar doppelt so hoch, als wenn die Kinder auf der Anlage bekocht würden, doch das soll es uns wert sein. Vorsitzender Wolfgang Gerrits: "Die Kinder leiden eh schon in Corona-Zeiten. Da sollen sie nicht auch noch Kohldampf schieben müssen."

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Über 5000 Euro Erlös beim Gambia-Cup

Unter einem besonderen Stern stand der Gambia-Cup, der am Sonntag auf der Anlage des Golfclubs Schwarze Heide ausgetragen wurde. Das Benefizturnier wurde zum 30. Mal gespielt. Erneut putteten die Golfer ein hübsches Sümmchen für unser Gambia-Projekt ein. 5.205 Euro flossen diesmal auf unser Konto. Damit hat der Golfclub Schwarze Heide unsere Kinderdorf-Einrichtung mit insgesamt über 140.000 Euro unterstützt.

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Prominentester Teilnehmer am Hambia-Cup war der Dorstener Sternekoch Björn Freitag. Er spielte in einem Team.mit Khadaa Sarangoo und Jürgen Exner ( r.).


63 Spielerinnen und Spieler gingen bei schwül-heißen Temperaturen in Dreier-Teams an den Start und kämpften um den Netto- und Brutto-Sieg. Prominentester Teilnehmer war der Dorstener Sternekoch Björn Freitag, seit vielen Jahren Mitglied im Golfclub Schwarze Heide. Zum ersten (und nicht letzten) Mal schlug er am Sonntag beim Gambia-Cup auf.

Das Kinderdorf-Projekt zu unterstützen, lag allen Teilnehmern am Herzen. Sie ließen sich nicht lumpen und setzten auf das Startgeld von 20 Euro viele Spenden-Euro drauf. Noch vor Turnierstart waren die ersten 100 Euro auf dem Gambia-Konto verbucht. Ein Mitglied des Vereins aus München wollte die Aktion unbedingt unterstützen und überwies die Summe aufs Kinderdorf-Konto. Andere Golfmitglieder, die ebenfalls nicht dabei sein konnten, zeigten sich spendabel und zückten ihr Portemonnaie.

Bottrops Bürgermeister Klaus Strehl würdigte am Abend auf der Siegerehrung im Clubhaus das finanzielle Engagement des Golfclubs und die seit drei Jahrzehnten währende Verbundenheit zur Gambia-Hilfsinitiative. Deren Vorsitzender Wolfgang Gerrits bedankte sich bei den Golfern. „Es ist großartig, was sie in den vergangenen Jahren geleistet haben. Sie haben das Kinderdorf wesentlich mit aufgebaut.“ Allein mit den Erlösen aus den vergangenen Jahren seien die Solaranlagen für Schule und Kindergarten erneuert und erweitert worden, die ersten Finanzbausteine für den neuen Vierklassentrakt eingesetzt und der Bau einer Erste-Hilfe-Station umgesetzt worden. „Vielen, vielen Dank dafür.“

Golfclub Präsident Dr. Hartwig Keidel versprach, auch in Zukunft das Gambia-Projekt zu unterstützten. „Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.“ Dann zur 31. Auflage eines wundervollen Turniers.

Gesponsert haben das Turnier die Sparkasse Bottrop, das Immobilienunternehmen Thiemann, das Gartencenter Fockenberg, Erika’s Lädchen und Thissen Store Design in Sterkrade sowie die Kirchhellener Bäckerei Kläsener.

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Einmal mehr unterstützte Markus Kläsener mit einer Kuchrnspende das Turnier. 2. Vorsitzende Waltraud Gerrits nahm die Spende mit großer Freude und dankbar entgegen.

Nächster Stammtisch

 

Wir setzen die Reihe unserer monatlichen Stammtische am Dienstag, 18. August, fort. Ab 19 Uhr treffen wir uns im Brauhaus Kirchhellen am Kirchhellener Ring. Neben Projektpaten und Förderern sind am Projekt interessierte Personen herzlich willkommen.

Golfer spielen um Gambia-Cup

 Ein bemerkenswertes Jubiläum steht an: Am kommenden Sonntag, 16. August, wird der „Gambia-Cup“ zum dreißigsten Mal auf der Anlage des Golfclubs Schwarze Heide als Benefiz-Turnier zu Gunsten des Kinderdorfes Bottrop in Gambia ausgetragen. Deren Vorsitzender Wolfgang Gerrits schätzt den Golfclub als langjährigen, zuverlässigen Partner, der maßgeblich zum Erfolg des Kinderdorfes beigetragen hat.

Mehr als 135.000 Euro sind als Gesamterlös der Turniere bereits in Projekte in Gambia geflossen. Die Erträge der letzten beiden Jahre finanzierten insbesondere den Ausbau der Solar/Photovoltaik-Anlage, die für den Betrieb der sozialen Einrichtung unverzichtbar ist, weil die öffentliche Stromversorgung unzuverlässig ist und oft zusammenbricht. Der Erlös des kommenden Turniers soll in die Spielplätze investiert werden. Der bestehende Spielplatz wird erweitert und eine neue Spielfläche für die Jüngsten eingerichtet. Vor Corona wurden etwa 300 Kinder in Kindergarten und Vorschule betreut, die Auslastung mit 360 Plätzen soll in zwei Jahren erreicht werden. Die Pläne sehen vor, die Einrichtung bis 2025 auf 500 Plätze als Vorschulzentrum zu erweitern. Corona hat allerdings den Kindergarten „schachmatt“ gesetzt, wie Gerrits feststellen musste. Die Situation in Gambia ist dramatisch, der Präsident hat den Notstand ausgerufen, alle öffentlichen Einrichtungen sind geschlossen. „Die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind furchtbar“, weiß Gerrits. Seit März ruht auch im Kinderdorf der Betrieb. Für den Vorstand stellte sich laut Gerrits die Frage, was nun mit den Kindern geschehen soll, die doch täglich eine Mahlzeit erhalten sollen, gerade jetzt, wo Familienernährer oft ihre Arbeit verloren haben. Inzwischen werden die Kinder in kleinen Gruppen im Dorf beköstigt oder am Schultor versorgt.

„Wir haben aus Bottrop ein Zeichen gesetzt“, erklärt Gerrits. Auch die Mitarbeiter der Einrichtung in Gambia brauchten keine Angst um ihre Arbeitsplätze haben, sie arbeiten in Eigenregie an dem Ausbau weiter. In kleinen Betrieben in Gambia werden mehr als 6000 Masken hergestellt und damit die Kinder, Mitarbeiter und deren Familien versorgt. Die zusätzlichen Mittel von mehr als 3000 Euro wurden durch Spenden aufgebracht.

Dank an Spen­der

Der Ver­ein Kin­der­dorf Bot­trop in Gam­bia be­dankt sich bei sei­nen Spon­so­ren, die die Prei­se ge­stellt haben: Spar­kas­se Bot­trop, Im­mo­bi­li­en Thie­mann, Gar­ten­cen­ter Fo­cken­berg, Erika’s Läd­chen und This­sen Store De­sign in Ober­hau­sen Sterk­ra­de.

Den Ku­chen für die Pause an der „Jau­sen­sta­ti­on Heu­er­haus“ spen­det wie­der ein­mal die Kirch­hel­le­ner Bä­cke­rei Klä­se­ner.

Im letzten Jahr kamen beim Gambia-Cup-Turnier 5000 Euro zusammen. Clubpräsident Dr. Hartwig Keidel ist zuversichtlich, dass diese Summe auch diesmal wieder erreicht wird. Man rechnet mit mehr als 70 Teilnehmern, die am Sonntag in Dreierteams mit Abstand und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften an den Start gehen.

Die Einzelwertung erfolgt nach dem Stapleford-System. Dabei wird das unterschiedliche Leistungsniveau ausgeglichen, so dass auch Teilnehmende mit weniger gutem Handicap eine Siegchance haben. Das Nenngeld beträgt 20 Euro, aber jeder Teilnehmer darf gern noch etwas freiwillig dazu geben. Die Siegerehrung wird am Sonntagabend durch Bürgermeister Klaus Strehl vorgenommen.

Gelände neu gestaltet

Die Neugestaltung des Kindergarten-Geländes nimmt Formen an. Wege wurden gepflastert, Pflanzen gesetzt und Mauern künstlerisch aufgepeppt.
Übrigens: Alle Kinder unserer Einrichtung und deren Familien sowie unsere Angestellten wurden inzwischen mit Mund-Nasen-Masken versorgt. In einer Spendenaktion waren mehr als 3.000 Euro für die Produktion der Corona-Schutztücher gesammelt worden.

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